ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

§ 1 – Allgemeine Bestimmungen

Diese AGB regeln die Rechte und Pflichten der Gesellschaft LASER SMOOTH kozmetična in pedikerska dejavnost d.o.o., Koprska ulica 106H, 1000 Ljubljana, Matrikelnummer: 9836632000, Steuernummer: SI 15220974 (im Folgenden: Anbieter), und der Verbraucher bzw. Kundinnen und Kunden (im Folgenden: Kundin/Kunde), welche die Leistungen des Anbieters in Anspruch nehmen.

Diese AGB sind Bestandteil eines jeden Vertrages, den der Anbieter mit einer Kundin bzw. einem Kunden abschließt, und gelten für alle Rechtsverhältnisse zwischen dem Anbieter und der Kundin/dem Kunden, sofern nicht in einer individuellen Vereinbarung ausdrücklich etwas anderes festgelegt wurde. Mit Abschluss des Vertrages bestätigt die Kundin/der Kunde, von diesen AGB Kenntnis genommen zu haben und diesen zuzustimmen.

Die AGB werden der Kundin/dem Kunden vor Vertragsabschluss auf den Websites des Anbieters sowie in den Geschäftsräumen des Anbieters zugänglich gemacht. Der Anbieter kann sie jederzeit ändern oder ergänzen; die Änderungen gelten jedoch nicht für Kundinnen und Kunden, die den Vertrag vor Inkrafttreten der Änderungen abgeschlossen haben.

Diese AGB sind mit dem slowenischen Verbraucherschutzgesetz (Zakon o varstvu potrošnikov – ZVPot-1, Amtsblatt RS, Nr. 130/22), dem Gesetz über den elektronischen Geschäftsverkehr auf dem Markt (Zakon o elektronskem poslovanju na trgu – ZEPT), dem Gesetz über die außergerichtliche Streitbeilegung in Verbrauchersachen (Zakon o izvensodnem reševanju potrošniških sporov – ZIsRPS), dem Gesetz über den Schutz personenbezogener Daten (Zakon o varstvu osebnih podatkov – ZVOP-2), der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, Verordnung (EU) 2016/679) sowie dem slowenischen Obligationenrecht (Obligacijski zakonik – OZ) im Einklang.

§ 2 – Beschreibung der Leistungen

Der Anbieter erbringt im Rahmen seiner Tätigkeit Leistungen der Laser-Haarreduktion mittels eines Diodenlasers. Das Verfahren basiert auf gerichtetem Laserlicht, das in Wärme umgewandelt wird und den Haarfollikel zerstört, wobei das umliegende Gewebe unversehrt bleibt.

Der Anbieter bietet Leistungen für einzelne Körperzonen (Gesicht, Bikini, Beine, Arme, Brust, Rücken, Achseln, Po, Oberlippe und weitere Zonen), Kombinationen aus zwei Zonen sowie ein Paket für den gesamten Körper an. Das Standardpaket umfasst zehn (10) Behandlungen, was in der Regel zur Erreichung des gewünschten Ergebnisses der Haarreduktion erforderlich ist. Die tatsächlich benötigte Anzahl an Behandlungen unterscheidet sich von Person zu Person und ist von gesundheitlichen, genetischen und sonstigen individuellen Faktoren abhängig.

Die Leistungsbeschreibung einschließlich der wesentlichen Merkmale ist auf der Website des Anbieters veröffentlicht. Vor der Durchführung der ersten Behandlung klärt der Anbieter die Kundin/den Kunden mündlich und schriftlich über den Ablauf des Verfahrens, die erwarteten Ergebnisse, mögliche Risiken und Komplikationen sowie über die Anweisungen zur Vorbereitung und Nachsorge auf.

Fotografien und grafische Darstellungen auf den Websites des Anbieters sind informativer Natur und garantieren keine bestimmten Eigenschaften oder Ergebnisse der Leistungen.

§ 3 – Preise und Zahlungsbedingungen

Die Preise der Leistungen werden durch die jeweils gültige Preisliste bestimmt, die auf der Website und in den Geschäftsräumen des Anbieters veröffentlicht ist. Alle Preise sind in Euro (EUR) angegeben und enthalten die Umsatzsteuer (USt.). Die Preisliste wird in der Regel drei- bis viermal jährlich aktualisiert; bei jeder Aktualisierung ist auf der Preisliste das Datum angegeben, ab welchem sie gilt.

Für jeden einzelnen Vertrag gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Preise. Ab dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sind Preise und sonstige Bedingungen sowohl für den Anbieter als auch für die Kundin/den Kunden verbindlich. Im Falle eines offensichtlichen Fehlers im veröffentlichten Preis (z. B. eines Preises, der im Verhältnis zur Art der Leistung unverhältnismäßig niedrig ist) wird der Anbieter die Kundin/den Kunden unverzüglich informieren und einen Rücktritt vom Vertrag ohne jegliche Folgen ermöglichen.

Der Anbieter akzeptiert folgende Zahlungsformen: Barzahlung, Zahlung mit Debit- und Kreditkarten, Überweisung auf das Geschäftskonto des Anbieters sowie Zahlung über den Ratenzahlungsanbieter LeanPay. Bei einer Zahlung über LeanPay schließt die Kundin/der Kunde einen gesonderten Vertrag direkt mit dem Zahlungsdienstleister LeanPay; im Falle eines Rücktritts vom Vertrag mit dem Anbieter erfolgt die Rückerstattung der Mittel so, dass der Anbieter die Mittel an LeanPay zurückerstattet und LeanPay diese wiederum der Kundin/dem Kunden zurückerstattet.

Der Anbieter stellt der Kundin/dem Kunden eine Vorausrechnung (Pro-forma-Rechnung) oder eine Rechnung aus. Eine Vorausrechnung wird insbesondere dann ausgestellt, wenn der erste Termin der Kundin/des Kunden für den nächsten oder einen späteren Monat ab dem Datum der Leistungsbestellung geplant ist. Nach Durchführung der ersten Behandlung stellt der Anbieter eine Rechnung aus. Der Vertrag ist geschlossen, sobald die Kundin/der Kunde die Vorausrechnung oder Rechnung bezahlt hat.

Auf der Rechnung sind der Preis und sämtliche mit der Leistung verbundenen Kosten ausgewiesen. Bei Fernabsatzverträgen enthält die Rechnung zusätzlich einen Hinweis auf das Rücktrittsrecht gemäß Art. 132 ZVPot-1.

§ 4 – Vertragsabschluss

Kontaktaufnahme

Die Kundin/der Kunde kann den ersten Kontakt mit dem Anbieter auf folgende Weise herstellen: durch Übermittlung einer Anfrage über das Online-Formular auf der Website des Anbieters, durch Anruf der Telefonnummer des Callcenters, per E-Mail an die E-Mail-Adresse des Anbieters oder durch persönlichen Besuch in den Geschäftsräumen des Anbieters. Das Online-Anfrageformular stellt keine zahlungspflichtige Bestellung dar; dessen Absendung allein bedeutet keinen Vertragsabschluss.

Vertragsabschluss in den Geschäftsräumen

Schließt die Kundin/der Kunde den Vertrag persönlich in den Geschäftsräumen des Anbieters ab, übermittelt der Anbieter vor Vertragsabschluss die Informationen über die wesentlichen Merkmale der Leistung gemäß Art. 18 Abs. 1 ZVPot-1. Beim ersten Termin füllt die Kundin/der Kunde das Dokument zur Aufklärung über den Eingriff und die Einwilligung zur Durchführung der Laserbehandlung (Einverständniserklärung) aus und unterzeichnet dieses, in welcher die Beschreibung des Verfahrens, mögliche Risiken, Anweisungen zur Vorbereitung und Nachsorge sowie etwaige sonstige besondere Vertragsbedingungen aufgeführt sind. Der Vertrag ist geschlossen, sobald die Kundin/der Kunde die Vorausrechnung oder Rechnung bezahlt hat.

Vertragsabschluss im Fernabsatz

Schließt die Kundin/der Kunde den Vertrag im Fernabsatz (per Telefon, E-Mail oder auf Grundlage einer über das Online-Formular übermittelten Anfrage) ab, übermittelt das Callcenter des Anbieters der Kundin/dem Kunden alle vorvertraglichen Informationen gemäß Art. 18 Abs. 1 und Art. 130 Abs. 1 ZVPot-1, einschließlich Informationen über die Bedingungen, Fristen und das Verfahren zur Geltendmachung des Rücktrittsrechts sowie das Rücktrittsformular (Widerrufsformular). Der Anbieter sendet die Vorausrechnung oder Rechnung an die E-Mail-Adresse der Kundin/des Kunden. Der Vertrag ist geschlossen, sobald die Kundin/der Kunde die Vorausrechnung oder Rechnung bezahlt hat.

Innerhalb einer angemessenen Frist nach Vertragsabschluss im Fernabsatz, spätestens jedoch vor Beginn der Leistungserbringung, stellt der Anbieter der Kundin/dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail) eine Bestätigung über den abgeschlossenen Vertrag zur Verfügung, die sämtliche Informationen gemäß Art. 130 Abs. 1 ZVPot-1 enthält.

§ 5 – Vertragsrücktritt und Stornierung

Eine Kundin/ein Kunde, die/der den Vertrag im Fernabsatz im Sinne des Kapitels IV ZVPot-1 abgeschlossen hat, hat das Recht, dem Anbieter innerhalb von vierzehn (14) Tagen ab Vertragsabschluss mitzuteilen, dass sie/er vom Vertrag zurücktritt, ohne dass eine Begründung erforderlich ist (gesetzliches Rücktrittsrecht). Die Rücktrittsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses. Die Kundin/der Kunde übt das Rücktrittsrecht durch eine eindeutige schriftliche Erklärung aus, aus der eindeutig hervorgeht, dass sie/er vom Vertrag zurücktritt, gerichtet an den Anbieter. Der Rücktritt gilt als rechtzeitig, wenn die Rücktrittserklärung vor Ablauf der Rücktrittsfrist abgesendet wird.

Das Rücktrittsrecht allein begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung der Zahlungen. Sofern die Kundin/der Kunde vor der Ausübung des Rücktritts noch keine Behandlung erhalten hat, ist sie/er verpflichtet, dem Anbieter eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 50,00 EUR zu entrichten.

Hat die Kundin/der Kunde im Rahmen des Vertrages bereits mindestens eine (1) Behandlung in Anspruch genommen, besteht kein Recht mehr, vom Vertrag zurückzutreten oder die weitere Erbringung der Leistungen zu stornieren – unabhängig davon, ob es sich um eine Einzelleistung oder ein Paketangebot handelt. In diesem Fall hat die Kundin/der Kunde keinen Anspruch auf Rückerstattung der Zahlungen.

§ 6 – Terminbuchung und Stornierungsrichtlinie

Nach Vertragsabschluss bietet der Anbieter der Kundin/dem Kunden für die erste Behandlung den ersten freien Termin in der gewählten Geschäftsstelle an. Nach Durchführung der ersten Behandlung reserviert die Kundin/der Kunde die nachfolgenden Termine in der Regel direkt in der Klinik zum Ende jeder Behandlung oder im Nachhinein über das Callcenter oder per E-Mail.

Bei jeder bestätigten Reservierung sendet der Anbieter der Kundin/dem Kunden eine Bestätigungs-SMS mit Datum, Uhrzeit, Ort der Behandlung und Vorbereitungshinweisen. Vierundzwanzig (24) Stunden vor dem vereinbarten Termin sendet der Anbieter eine Erinnerungs-SMS. Verfügt der Anbieter über die E-Mail-Adresse der Kundin/des Kunden, werden Bestätigung und Erinnerung zusätzlich per E-Mail übermittelt.

Die Kundin/der Kunde kann den Termin spätestens vierundzwanzig (24) Stunden vor dem vereinbarten Termin folgenlos absagen oder verlegen. Die Absage oder Verlegung erfolgt per Telefon, E-Mail oder SMS.

Erscheint die Kundin/der Kunde nicht zum vereinbarten Termin ohne vorherige Absage oder sagt den Termin weniger als vierundzwanzig (24) Stunden vor dem vereinbarten Termin ab, gilt der Termin als durchgeführte Behandlung und wird zu dem Preis berechnet, der für die tatsächlich erbrachte Behandlung gegolten hätte. Diese Regelung gilt nicht in Fällen außergewöhnlicher Umstände (insbesondere Krankheit, Unfall oder Naturkatastrophe), die die Kundin/der Kunde durch geeignete Nachweise (z. B. ärztliche Bestätigung) belegt. In einem solchen Fall ermöglicht der Anbieter die kostenlose Verlegung des Termins.

§ 7 – Einverständniserklärung und Aufklärung über den Eingriff

Vor Durchführung der ersten Behandlung füllt die Kundin/der Kunde die Einverständniserklärung (Aufklärung der Kundin/des Kunden über den Eingriff und Einwilligung zur Durchführung der Laser-Haarreduktion mittels Diodenlaser) aus und unterzeichnet diese, womit bestätigt wird, über die Beschreibung des Verfahrens, mögliche Risiken und Komplikationen, Anweisungen zur Vorbereitung und Nachsorge sowie die Bedingungen der Leistungserbringung aufgeklärt worden zu sein.

In der Einverständniserklärung bestätigt die Kundin/der Kunde unter anderem, nicht schwanger zu sein, nicht zu stillen, keinen Schwangerschaftsversuch zu unternehmen, mindestens sieben (7) Tage vor der Behandlung keine Antibiotika oder andere lichtsensibilisierende Medikamente einzunehmen, im letzten Monat kein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Isotretinoin angewendet zu haben, auf der zu behandelnden Körperzone in den letzten drei Wochen weder Wachsen, Zupfen noch Epilation angewendet zu haben, sowie weitere relevante Erklärungen zu medizinischen Kontraindikationen.

Der Anbieter führt für jede Kundin/jeden Kunden eine Behandlungsdokumentation (Kartei), in der die Behandlungsdaten, die behandelten Körperzonen und die technischen Geräteparameter (Leistung und Frequenz) erfasst werden.

§ 8 – Risiken und Haftung des Anbieters

Die Laser-Haarentfernung ist ein Verfahren, das mit bestimmten, der Natur des Eingriffs inhärenten Risiken einhergeht. Nach der Behandlung können in der behandelten Körperzone Rötung, Schwellung, Juckreiz, trockene Haut, Unbehagen und in sehr seltenen Fällen eine Verbrennung auftreten. Diese Erscheinungen stellen in der Regel kein gesundheitliches Risiko dar und klingen üblicherweise innerhalb von Stunden oder Tagen ab.

Das Auftreten erwarteter und inhärenter Nebenwirkungen, die Folge einer ordnungsgemäß durchgeführten Behandlung sind und über die die Kundin/der Kunde vor der Behandlung aufgeklärt wurde, stellt keine mangelhafte Leistungserbringung dar und kann nicht Grundlage für Ansprüche der Kundin/des Kunden aus dem Titel einer mangelhaft erbrachten Leistung sein.

Der Anbieter haftet vollumfänglich für eine mangelhaft erbrachte Leistung im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung, insbesondere mit den Bestimmungen des ZVPot-1 über mangelhaft erbrachte Leistungen. Treten bei der Leistungserbringung Mängel auf, die über die erwarteten und inhärenten Nebenwirkungen hinausgehen, ist die Kundin/der Kunde verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren.

Die Bestimmungen dieses Paragraphen schließen die gesetzlichen Rechte der Kundin/des Kunden aus dem Titel einer mangelhaft erbrachten Leistung gemäß ZVPot nicht aus und beschränken diese nicht.

§ 9 – Reklamations- und Beschwerdeverfahren

Der Anbieter etabliert ein wirksames System zur Behandlung von Beschwerden und Reklamationen der Kundinnen und Kunden. Die Kundin/der Kunde hat das Recht, Mängel der erbrachten Leistung innerhalb von zwei (2) Jahren ab Durchführung der jeweiligen Behandlung geltend zu machen, im Sinne der analogen Anwendung des Art. 78 in Verbindung mit Art. 100 Abs. 2 ZVPot-1.

Die Kundin/der Kunde kann eine Reklamation oder Beschwerde dem Anbieter schriftlich per E-Mail an die E-Mail-Adresse des Anbieters, per Einschreiben an den Sitz des Anbieters oder persönlich in den Geschäftsräumen des Anbieters übermitteln. In der Reklamation gibt die Kundin/der Kunde die persönlichen Daten, eine Beschreibung des Mangels, Datum und Ort der Behandlung sowie den Anspruch an (unentgeltliche Behebung des Mangels, erneute Durchführung der Leistung, Rückerstattung eines Teils der Zahlung im Verhältnis zum Mangel oder Rücktritt vom Vertrag mit Rückerstattung des gezahlten Betrages).

Der Anbieter bestätigt innerhalb von fünf (5) Werktagen ab Erhalt den Eingang der Reklamation und teilt der Kundin/dem Kunden die voraussichtliche Bearbeitungsfrist mit. Ist das Bestehen des Mangels unstreitig, kommt der Anbieter dem Begehren des Verbrauchers schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von acht (8) Tagen ab Erhalt der Reklamation, im Einklang mit Art. 101 Abs. 1 ZVPot-1, nach. Ist das Bestehen des Mangels streitig, antwortet der Anbieter der Kundin/dem Kunden spätestens innerhalb von acht (8) Tagen ab Erhalt der Reklamation schriftlich, im Einklang mit Art. 101 Abs. 2 ZVPot-1. Der Anbieter informiert die Kundin/den Kunden laufend über den Verfahrensverlauf.

Der Kundin/dem Kunden stehen neben den oben genannten Rechten alle Rechte zu, die ihr/ihm aufgrund der geltenden Gesetzgebung zustehen, insbesondere die Rechte gemäß Art. 100 ZVPot.

§ 10 – Außergerichtliche Streitbeilegung in Verbrauchersachen

Im Einklang mit Art. 32 Abs. 3 des slowenischen Gesetzes über die außergerichtliche Streitbeilegung in Verbrauchersachen (ZIsRPS, Amtsblatt RS Nr. 81/15) erklärt der Anbieter, dass er keinen Anbieter zur außergerichtlichen Streitbeilegung in Verbrauchersachen (IRPS) als zuständig für Verbraucherstreitigkeiten anerkennt, die ein Verbraucher gemäß ZIsRPS einleiten könnte.

Der Anbieter ist dennoch bestrebt, etwaige Streitigkeiten einvernehmlich beizulegen. Die Kundin/der Kunde hat stets die Möglichkeit, ihre/seine Rechte vor dem zuständigen Gericht in der Republik Slowenien geltend zu machen. Zur Erlangung von Informationen über ihre/seine Rechte kann sich die Kundin/der Kunde auch an das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) beim Slowenischen Verbraucherverband wenden oder die Plattform zur Online-Streitbeilegung in Verbrauchersachen (OS/ODR-Plattform) unter https://ec.europa.eu/consumers/odr nutzen.

§ 11 – Geschenkgutscheine

Der Anbieter kann Geschenkgutscheine für Leistungen aus seinem Angebot ausgeben. Die Gültigkeitsdauer des Geschenkgutscheins ist auf dem Gutschein angegeben und beträgt mindestens ein (1) Jahr ab dem Ausstellungsdatum.

Der Geschenkgutschein ist nicht in Geld bzw. Bargeld umtauschbar. Der Wert des Geschenkgutscheins wird der Kundin/dem Kunden in keinem Fall in Geld erstattet – weder teilweise noch vollständig, ungeachtet des Grundes. Der Geschenkgutschein ist übertragbar, es sei denn, auf diesem ist ausdrücklich etwas anderes vermerkt. Der Geschenkgutschein wird bei der ersten Verwendung in voller Höhe eingelöst; eine etwaige Differenz zwischen dem Gutscheinwert und dem Preis der gewählten Leistung wird der Kundin/dem Kunden nicht zurückerstattet oder ausgezahlt.

§ 12 – Minderjährige

Die Leistungen des Anbieters richten sich an Personen, die das achtzehnte (18.) Lebensjahr vollendet haben. Eine minderjährige Person kann die Leistungen des Anbieters nur mit der schriftlichen Zustimmung des Erziehungsberechtigten bzw. gesetzlichen Vertreters in Anspruch nehmen, die auf der Einverständniserklärung zu unterzeichnen ist. Mit der Unterzeichnung übernimmt der Erziehungsberechtigte bzw. gesetzliche Vertreter sämtliche Rechte und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis im Namen und für Rechnung der minderjährigen Person.

§ 13 – Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet als für die Verarbeitung Verantwortlicher die personenbezogenen Daten der Kundinnen und Kunden im Einklang mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates (Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) sowie der geltenden slowenischen Datenschutzgesetzgebung, insbesondere dem slowenischen Datenschutzgesetz (Zakon o varstvu osebnih podatkov – ZVOP-2).

Der Anbieter erhebt und verarbeitet folgende Kategorien personenbezogener Daten der Kundinnen und Kunden: Identifikationsdaten (Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Anschrift), Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Gesundheitsdaten gemäß Einverständniserklärung (Daten zu etwaigen Kontraindikationen), Daten zu durchgeführten Behandlungen (Behandlungsdaten, Geräteparameter, behandelte Körperzonen) sowie Zahlungsdaten.

Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist die Durchführung des Vertrages, den die Kundin/der Kunde mit dem Anbieter abgeschlossen hat (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten des Anbieters (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) sowie bei Gesundheitsdaten die ausdrückliche Einwilligung der Kundin/des Kunden (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), die mit der Unterzeichnung der Einverständniserklärung erteilt wird.

Die personenbezogenen Daten der Kundinnen und Kunden werden keinesfalls an unbefugte Personen weitergegeben oder ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung der Kundin/des Kunden zu Werbezwecken an Dritte übermittelt.

Die Kundin/der Kunde hat das Recht auf Auskunft über die eigenen personenbezogenen Daten, deren Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit bzw. Löschung im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung. Die Kundin/der Kunde kann jederzeit eine auf Einwilligung gestützte Datenverarbeitung widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird.

Detailliertere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, einschließlich der genauen Verarbeitungszwecke, Aufbewahrungsfristen, Angaben zu etwaigen Auftragsverarbeitern und Empfängern personenbezogener Daten, Datenübermittlungen in Drittländer, der Verwendung von Cookies und Social-Media-Plug-ins sowie der Rechte des Betroffenen, sind in der Datenschutzerklärung enthalten, die auf den Websites des Anbieters veröffentlicht und in den Geschäftsräumen des Anbieters zugänglich ist. Die Datenschutzerklärung ist Bestandteil dieser AGB.

Für sämtliche Fragen zur Verarbeitung personenbezogener Daten oder zur Geltendmachung der Rechte aus diesem Paragraphen kann sich die Kundin/der Kunde per E-Mail an info@laserhouse.at oder schriftlich an die Anschrift des Sitzes des Anbieters wenden. Die Aufsichtsbehörde für den Datenschutz in der Republik Slowenien ist der Informationsbeauftragte (ip-rs.si).

§ 14 – Elektronischer Geschäftsverkehr und Cookies

Der Anbieter gewährleistet auf seinen Websites der Kundin/dem Kunden einen einfachen, unmittelbaren und ständigen Zugang zu folgenden Informationen gemäß Art. 5 des slowenischen Gesetzes über den elektronischen Geschäftsverkehr auf dem Markt (ZEPT) und Art. 7 Abs. 5 ZVPot-1: Firma und Anschrift des Sitzes des Anbieters, Anschrift, an der der Anbieter tatsächlich seine Tätigkeit ausübt, Telefonnummer und gültige E-Mail-Adresse, Registernummer, Steuernummer sowie den Hinweis, dass die USt. im Preis enthalten ist.

Das Online-Anfrageformular, das auf den Websites des Anbieters veröffentlicht ist, dient ausschließlich der Übermittlung einer unverbindlichen Anfrage. Die Absendung des Online-Formulars stellt keine zahlungspflichtige Bestellung dar und bedeutet keinen Vertragsabschluss im Sinne des ZVPot-1.

Die Websites des Anbieters verwenden Cookies, um den Betrieb der Seiten und die Nutzererfahrung zu verbessern. Detaillierte Informationen zu den Arten der Cookies, ihrem Zweck und ihrer Speicherdauer sind in der Cookie-Richtlinie enthalten, die am Ende jeder Website des Anbieters zugänglich ist. Die Einwilligung zur Verwendung von Cookies kann die Kundin/der Kunde jederzeit in den Einstellungen ihres/seines Browsers widerrufen oder ändern.

Der Anbieter bemüht sich nach besten Kräften, die Aktualität und Richtigkeit der auf seinen Websites veröffentlichten Daten zu gewährleisten. Dennoch können sich Leistungsmerkmale oder Preise schneller ändern, als der Anbieter die Daten konsequent aktualisieren kann. In einem solchen Fall wird der Anbieter die Kundin/den Kunden unverzüglich über die Änderung informieren und einen Rücktritt vom Vertrag ohne jegliche Folgen ermöglichen.

§ 15 – Urheberrechte

Der Inhalt der Websites des Anbieters (Texte, grafische Elemente, Fotografien, Logos, Icons und sonstige urheberrechtlich geschützte Werke) ist urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung, Verbreitung, Änderung oder jede andere Nutzung der Inhalte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters ist untersagt.

§ 16 – Höhere Gewalt

Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder die Unmöglichkeit der Leistungserbringung, die auf Umständen beruhen, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat (höhere Gewalt), insbesondere Naturkatastrophen, Epidemien, Kriege, Streiks, Stromausfälle oder Gerätestörungen, die nicht vorhersehbar oder abwendbar waren. Im Falle des Eintritts höherer Gewalt informiert der Anbieter die Kundin/den Kunden unverzüglich und bietet einen Ersatztermin ohne zusätzliche Kosten an.

Kann der Anbieter die Leistung aufgrund höherer Gewalt nicht innerhalb einer angemessenen Frist erbringen, hat die Kundin/der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten; der Anbieter erstattet sämtliche erhaltenen Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen ohne Abzug von Verwaltungskosten zurück.

§ 17 – Schlussbestimmungen

Für Fragen, die in diesen AGB nicht geregelt sind, finden die geltenden Vorschriften der Republik Slowenien Anwendung, insbesondere das slowenische Verbraucherschutzgesetz (ZVPot-1), das slowenische Gesetz über den elektronischen Geschäftsverkehr auf dem Markt (ZEPT), das slowenische Gesetz über die außergerichtliche Streitbeilegung in Verbrauchersachen (ZIsRPS) sowie das slowenische Obligationenrecht (OZ).

Sollte eine einzelne Bestimmung dieser AGB im Widerspruch zu zwingenden Normen der geltenden Gesetzgebung stehen oder aus einem anderen Grund unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch die entsprechende gültige gesetzliche Regelung ersetzt.

Für etwaige Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis zwischen dem Anbieter und der Kundin/dem Kunden, die nicht einvernehmlich beigelegt werden können, ist das Gericht zuständig, das nach dem Gesetz über das Zivilprozessverfahren bestimmt wird. Der Verbraucher kann eine Klage gegen den Anbieter bei dem Gericht erheben, das für den Anbieter allgemein örtlich zuständig ist, oder bei dem Gericht, in dessen Bezirk der Verbraucher seinen ständigen oder vorübergehenden Wohnsitz hat.

Diese AGB treten am 8.4.2026 in Kraft und gelten für alle ab diesem Tag abgeschlossenen Verträge.

Ljubljana, am 8.4.2026

LASER SMOOTH d.o.o.